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OLDTIMER-NEWS:

Siebte „Peking to Paris Motor Challenge“

In der Autostadt kreuzten sich die Wege: Wanderfahrt und Ausdauer-Tortur

Von Peking nach Paris im Auto? Da würden wohl die meisten Autofahrer abwinken, selbst bei einem aktuellen Automodell. Nicht so die 120 Teilnehmer-Gespanne der siebten „Peking to Paris Motor Challenge“, die sich den langen Trip mit ganz „altem Eisen“ geben und nun Zwischenstation in Wolfsburg und der Autostadt machten. Denn bei dieser Rallye sind nur Fahrzeuge mit Baujahr vor 1976 zugelassen. Ältestes Fahrzeug im Feld ist ein Contal Mototri Tricycle aus dem Jahr 1907. Das Fahrergespann wurde bei Durchfahrt des Zielbogens entsprechend anerkennend und begeistert mit Applaus bedacht.

Geschont werden die Klassiker dabei in der Tat nicht: Zeit- und Wertungsprüfungen sorgen für sportliche Ambition oder – wie es die Veranstalter nennen – „die gewisse Würze“. Täglich sind Etappen um die 400 Kilometer zu bewältigen. Aus Stettin (Polen) war der Tross in Richtung Wolfsburg aufgebrochen. Die Zielankunft in der französischen Hauptstadt geschah am Sonntag,7. Juli, am insgesamt 36. Tag der Ausdauer-Herausforderung.

1907 wurde die erste Peking-Paris Rallye ausgefahren, 1997 erlebte sie ihr Revival und findet seither in unregelmäßigen Abständen Einzug in den automobilen Klassikerkalender. Eine feste jährliche Größe ist dagegen die ADAC Deutschland Klassik. Die Oldtimer-Rundfahrt verläuft in diesem Jahr rund um Wolfsburg. Startschuss zur zehnten Ausgabe der Klassik war am Donnerstagmorgen ebenfalls die Autostadt.

Im Konvoi zur Autostadt in Wolfsburg

Von der Einfahrt des dort ansässigen Nobelhotels rollten 100 klassische Automobile zur ersten Etappe durch die Südheide aus. Über Diesdorf, Burg Bad Bodenteich, Hösseringen wurde schließlich das Mühlenmuseum in Gifhorn angesteuert, ehe es gemeinsam mit dem Tross der Peking-Paris Challenge wieder in Richtung Autostadt ging. Deren Technischer Leiter des Automobilmuseums Zeithaus, Andreas Hornig mischte sich mit einem brasilianischen Exoten vom Typ Gurgel X-12 TR aus dem Jahr 1978 unter das Teilnehmerfeld.

Weitere Highlights der ADAC Deutschland Klassik waren unter anderem ein Rolls Royce 20/25 HP „Doctor‘s Coupé“ (Baujahr 1931), ein Chevrolet Six (1930), ein BMW 326 Kabriolet (1938), sowie ein Jaguar E-Type 4,2 Liter aus dem Jahr 1968. Die weiteren Etappen mit Start-Ziel Autostadt führten am Freitag in den Nordharz und am Sonnabend durch die Bördelandschaften Sachsen-Anhalts. Dann ist die Peking-Paris Rallye bereits weiter westwärts: Von Lüttich aus geht es mit Zwischenstationen nach Paris weiter.

Und für Wolfsburg und die Autostadt bleibt dies ein besonderes Wochenende. Es passiert nicht alle Tage, dass gleich zwei Oldtimer-Großveranstaltungen die Autostadt ansteuern. (ampnet/blb)




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